AviaRent schließt ersten Kita-Fonds KinderWelten I – KinderWelten II kommt

AviaRent schließt zum Jahresende den Fonds KinderWelten I für Neuanleger nach nur einem Jahr mit einem Fondsvolumen von über 50 Millionen Euro. Damit kann der Fonds für institutionelle Anleger, der ausschließlich auf Eigenkapitalbasis realisiert ist, auf eine erfolgreiche Bilanz zurückblicken. Die Ausschüttung liegt bei den prognostizierten sieben Prozent jährlich. „Der Erfolg dieses Fonds bei institutionellen Investoren hat uns selbst überrascht, insbesondere, da wir uns als erster Anbieter mit diesem Thema beschäftigt haben“, so Dan-David Golla, Managing Partner bei AviaRent. „KinderWelten I bietet unseren Anlegern die Möglichkeit, in frühkindliche Bildung zu investieren. Dieser Aspekt stößt bei institutionellen Anlegern auf positive Resonanz.“

Aber nicht nur das Thema macht den Fonds zu einem attraktiven Investment. Die hohe Nachfrage nach Kita-Plätzen sowie die langen Mietlaufzeiten mit festen Betreibern sprechen für die Kindertagesstätte als Anlageobjekt. Eine gewisse Hürde sei die Komplexität des Investments, so Golla weiter. Der Bau einer Kita bringe schließlich viele Beteiligte an einen Tisch, die städtischen Ämter ebenso wie private, kirchliche oder gemeinnützige Betreiber. Diese Tatsache hat bis dato viele Fondsanbieter davon abgehalten, in Kitas zu investieren. Inzwischen habe man allerdings durch die Vielzahl der Projekte wertvolle Erfahrungen gewonnen, die man für den Folgefonds nutzen werde, kommentiert Golla.

Der aktuelle Fonds, der insgesamt rund 30 Objekte enthalten wird, setzt auf Projektentwicklungen und vereinzelt auch auf bestehende Kitas mit laufendem Cash-Flow. Vier der in Projektentwicklung entstandenen Kitas werden derzeit in Betrieb genommen, weitere sollen folgen. Dass die Bedarfslage nach wie vor gegeben ist, zeigen die Anfang November veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes. So fehlten zuletzt noch rund 220 000 Plätze für unter Dreijährige, um den 2007 beschlossenen Ausbaustand von durchschnittlich 35 Prozent bundesweit in der U3-Betreuung zu erreichen.

Für den Wegfall der Fördermittel, die voraussichtlich 2013 auslaufen, habe man bereits ein neues Modell entwickelt, sodass die attraktiven Konditionen aufrechterhalten werden können. „Aufgrund unserer gewonnen Kompetenzen sind wir sicher, dass wir an den jetzigen Erfolg anknüpfen können“, ergänzt Dan-David Golla.